Warum ein Vergleich sinnvoller ist als eine schnelle Empfehlung
Als Hundetrainer erlebe ich jeden Tag, wie unterschiedlich Hunde und ihre Halter sind. Jeder Hund bringt seine eigene Persönlichkeit, Vorgeschichte und Bedürfnisse mit, genau deshalb arbeite ich auch im Training nicht mit Standardlösungen, sondern schaue mir das jeweilige Mensch-Hund-Team individuell an.
Bei einem Thema wird dieser individuelle Blick allerdings häufig vergessen: bei der Tierversicherung.
Viele Hundehalter wissen zwar, dass eine Hundekrankenversicherung sinnvoll sein kann. Wenn es dann aber darum geht, tatsächlich einen Tarif auszuwählen, wird es schnell unübersichtlich: Welche Leistungen brauche ich? Was ist ausgeschlossen? Wie hoch sollte die Versicherungssumme sein? Brauche ich eine Zahnversicherung? Was passiert bei rassetypischen Erkrankungen? Und welcher Tarif passt überhaupt zu meinem Hund?
Genau deshalb möchte ich meinen Kunden und Lesern einen Weg empfehlen, der aus meiner Sicht wesentlich sinnvoller ist, als einfach irgendeine Versicherung abzuschließen.
Das Problem: Eine Hundekrankenversicherung ist nicht automatisch die passende Tierversicherung
„Nimm einfach Versicherung XY, die ist gut.“
Solche Empfehlungen sind schnell ausgesprochen. Sie helfen einem Hundehalter aber nur bedingt.
Denn ein junger, gesunder Labrador hat andere Voraussetzungen als ein fünfjähriger Dackel. Ein sportlich geführter Hund hat andere Risiken als ein ruhiger Familienhund. Bei einem Rassehund können wiederum bestimmte Erkrankungen eine größere Rolle spielen.
Und auch die Vorstellungen des Halters unterscheiden sich:
Der eine möchte vor allem hohe Operationskosten absichern.
Der nächste möchte möglichst umfassenden Krankenschutz.
Ein anderer legt besonderen Wert auf Zahnbehandlungen oder eine niedrige Selbstbeteiligung.
Deshalb gibt es nicht automatisch den einen perfekten Tarif für jeden Hund.
Was beim Vergleich schnell überfordert
Wer selbst versucht, mehrere Versicherer miteinander zu vergleichen, landet schnell bei langen Tarifbedingungen und vielen Zahlen.
Auf den ersten Blick sehen mehrere Angebote oft ähnlich aus:
- 100% Kostenübernahme
- hohe oder unbegrenzte Versicherungssumme
- OP-Schutz
- Zahnleistungen
- Erstattung nach GOT
- verschiedene Selbstbeteiligungen
Doch genau hier lohnt sich der zweite Blick.
Denn entscheidend ist nicht nur, was ein Versicherer verspricht, sondern unter welchen Bedingungen die jeweilige Leistung tatsächlich gilt.
Eine Versicherung kann beispielsweise 100% erstatten, aber trotzdem bestimmte Erkrankungen ausschließen, Leistungen begrenzen oder eine Selbstbeteiligung vorsehen.
Wer nur auf den Monatsbeitrag schaut, kann deshalb am Ende einen Tarif wählen, der zwar günstig aussieht, aber im entscheidenden Moment nicht so gut zum eigenen Hund passt.
Genau deshalb empfehle ich den Vergleich über Tierversicherungenvergleiche.de
Ich möchte meinen Kunden nicht vorschreiben, welchen Versicherer sie nehmen sollen.
Viel sinnvoller finde ich es, wenn jeder Hundehalter die Möglichkeit bekommt, anhand der eigenen Angaben herauszufinden, welche Tarife für den eigenen Hund infrage kommen.
Dafür empfehle ich den kostenlosen Vergleich auf:
Tierversicherungenvergleiche.de Hundekrankenversicherungen vergleichen
Dort können Hundehalter die eigenen Daten eingeben und anschließend verschiedene Tierversicherungen miteinander vergleichen.
Nach Angaben der Plattform stehen dabei über 200 Tarife zur Verfügung. Der Rechner berücksichtigt die Angaben zum jeweiligen Tier und macht dadurch einen individuellen Vergleich möglich, als einfach eine allgemeine Empfehlung für „die beste Tierversicherung“ auszusprechen.
Was ich daran besonders sinnvoll finde
Für mich ist der entscheidende Punkt nicht, dass irgendwo ein Versicherer auf Platz 1 steht.
Viel wichtiger ist die Frage:
Passt dieser Tarif zu meinem Hund und zu dem Schutz, den ich tatsächlich haben möchte?
Genau diese Frage sollte jeder Hundehalter beantworten können, bevor er einen Vertrag abschließt.
Der Vergleich hilft dabei, sich beispielsweise mit folgenden Punkten auseinanderzusetzen:
Welche Versicherungssumme brauche ich?
Bei einer schweren Erkrankung oder mehreren Behandlungen können schnell hohe Kosten entstehen.
Wie werden Operationen abgesichert?
Eine OP-Versicherung kann sinnvoll sein, aber es lohnt sich, genau hinzusehen, welche Leistungen rund um eine Operation eingeschlossen sind.
Sind rassetypische Erkrankungen berücksichtigt?
Gerade bei Rassehunden sollte dieser Punkt nicht einfach übergangen werden.
Wie sieht es mit Zähnen aus?
Zahnbehandlungen können einen erheblichen Kostenfaktor darstellen und sind nicht in jedem Tarif gleich umfangreich versichert.
Wie hoch ist die Selbstbeteiligung?
Ein günstiger Monatsbeitrag kann mit einer höheren Selbstbeteiligung verbunden sein. Hier sollte man überlegen, was zur eigenen finanziellen Situation passt.
Kann der Versicherer im Leistungsfall kündigen?
Dieser Punkt wird meiner Meinung nach viel zu selten beachtet. Gerade eine Versicherung soll schließlich dann zuverlässig zur Seite stehen, wenn tatsächlich hohe Kosten entstehen.
Der günstigste Tarif ist nicht automatisch der beste
Das ist wahrscheinlich einer der wichtigsten Punkte beim Abschluss einer Tierversicherung.
Ich würde niemals empfehlen, ausschließlich nach dem niedrigsten Monatsbeitrag zu entscheiden.
Ein paar Euro Unterschied im Monat können nebensächlich werden, wenn im Ernstfall eine wichtige Behandlung nicht oder nur teilweise übernommen wird.
Genauso kann ein sehr umfangreicher Tarif unnötig teuer sein, wenn ein Hundehalter bestimmte Leistungen gar nicht benötigt.
Es geht also nicht darum, möglichst viel Versicherung zu kaufen. Es geht darum, die richtige Versicherung zu finden.
Und auch beim Preis lohnt sich der Vergleich
Ein weiterer Vorteil des Vergleichs ist, dass Hundehalter nicht einfach den erstbesten Tarif beim Versicherer abschließen müssen.
Laut Tierversicherungenvergleiche.de erhalten Nutzer über die Plattform 15€ Cashback bzw. einen Preisvorteil beim Abschluss und können die verfügbaren Angebote direkt miteinander vergleichen.
Das finde ich besonders interessant, weil man dadurch zwei Dinge miteinander verbinden kann:
erst vergleichen – dann entscheiden und anschließend zu den verfügbaren Konditionen abschließen.
Mein Tipp an meine Kunden
Als Hundetrainer beschäftige ich mich jeden Tag mit der Frage, was ein bestimmter Hund und sein Mensch brauchen.
Ob beim Verhalten, bei der Sozialisierung oder beim Alltagstraining: Eine Standardlösung funktioniert nicht für jedes Mensch-Hund-Team. Meine Arbeit basiert deshalb bewusst auf Beobachtung, Einschätzung und einer individuellen Lösung.
Bei einer Tierversicherung würde ich genau dieselbe Herangehensweise empfehlen.
Nicht einfach den Tarif abschließen, den ein Bekannter empfohlen hat.
Nicht automatisch den günstigsten Tarif nehmen.
Und auch nicht davon ausgehen, dass „100% Kostenübernahme“ bedeutet, dass wirklich jede Rechnung zu 100% übernommen wird.
Stattdessen: Daten des eigenen Hundes eingeben, verschiedene Tarife vergleichen und anschließend bewusst entscheiden.
Hier kannst du die Tierversicherungen vergleichen
Wenn du für deinen Hund gerade nach einer passenden Kranken- oder OP-Versicherung suchst, kannst du den kostenlosen Vergleich hier durchführen:
Jetzt Tierversicherungen kostenlos vergleichen
Über 200 Tarife vergleichen, die Unterschiede verstehen und anschließend selbst entscheiden, was für deinen Hund sinnvoll ist.
Denn genauso wie beim Hundetraining gilt aus meiner Sicht auch bei der Versicherung:
Nicht irgendeine Lösung ist die beste sondern die Lösung, die zu deinem Hund und zu euch passt.